Gebiet - Valsorda Hotel Ristorante - Forno di Moena - Dolomiti - Trentino

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Forno di Moena, ein Weiler zwischen dem Fleims und Fassatal ist nicht nur im Sommer der ideale Ausgangspunkt um einen Abstecher zu den vielzähligen Dolomitenpässen zu machen, sondern verfügt auch im Winter vielseitige Möglichkeiten sich auf bestens preparierten Skipisten  auszu toben.
Die Entstehung des Weilers ‘’Forno’ ist nicht ganz genau nachweisbar.Vom Hören–Sagen weiß man aber, dass es bereits im Jahre 1188 hier ein Unternehmen gab, das zu dieser Zeit ungefähr 1500 Arbeiter beschäftigte. Es war die Zeit, wo viele Bergknappen aus Tirol, Böhmen und aus dem nahe gelegenen Friaul kommend , die Gebiete in den Dolomiten besiedelten, um die hiesigen  Mineralvorkommen zu nutzen.

Die Bergknappen auch” Canopi “genannt, die sich hier in Forno ansiedelten, kamen aus dem Friaul. Im angrenzenden Valsordatal , auf dem Mulat und auf dem Viezzena, gab es  Kupfer und  Eisenvorkommen, die von den Knappen in mühevoller Arbeit zu Tale befördert und dort von ihnen in  eigens erbauten Schmelzöfen weiter verarbeitet wurden. Der Name Forno stammt also aus jener Zeit und bedeutet Ofen.

Um die damalige Wirtschaft etwas anzukurbeln, bebauten  die Einwohner die umliegenden Felder und fällten in den Wäldern Bäume. Die Baumstämme wurden mittels von Hand errichteten Rinnen (cave delle bore) aus Steinen zu Tale befördert und in den vorhandenen Sägerwerken weiter verarbeitet. Man kann noch heute in Forno einige von diesen  alten Überresten besichtigen.

Die kleine Kirche im gotischen Stil aus dem Jahre 1517 stammend -befindet sich etwas abseits vom Zentrum wurde restauriert. Sie ist dem Hl. Lazerus geweiht. Zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert diente sie als Wallfahrtsort.

Eine besondere Augenweide oberhalb von Forno sind die  noch vorhandenen Bauernhöfe von Medil. Es handelt sich um einen Ort, der  in der Knappenzeit zahlreich bevölkert war und wo man von hier aus  mit Hilfe von Maultieren, Kohle zu den Schmelzöfen transportierte. Der Name Medil dürfte vom Wort ” Heustapel” herrühren, da man damals in dieser Gegend das Heu zu Stapeln auftürmte.
 
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